Pro
ject Title: DIY Improvement of an Umbrella Cover
Project Start: 14.07.2026
Project End: 15.07.2026
Motivation
Ein brauchbarer Regenschirm ist immer ein nützlicher Begleiter, wenn die Wetterlage nicht eindeutig einzuschätzen ist. Mittels einer Trekkinghülle zum Umhängen kann er bequem für unterwegs mitgenommen werden. Nachdem meine erste Hülle (für Blunt-XL) am unteren Ende vorzeitige Verschleißerscheinungen zeigte und den Regenschirm immer weiter nach unten durchrutschen ließ, wurde eine neue Hülle zum Umhängen geordert.
Nach einigen Wochen zeigte sich auch hier, dass die am unteren Ende der Schirmhülle eingepresste Öse der Schwerkraft des Blunt-XL nicht viel entgegenzusetzen hatte und quittierte ihren Dienst. Bei der ersten Hülle war das Anfangsproblem ähnlich, damals ich hatte aber keine Gegenmassnahmen getroffen. Der neuen Hülle sollte diesmal das gleiche Schicksal erspart bleiben.
Umsetzung
Eine neue Öse mit dem Kunststoffgewebe zu verpressen, hielt ich nicht für sinnvoll, da hierbei ein hoher Flächendruck auf eine kleine Fläche wirkt, der das Polyestergewebe überbeansprucht und erneut zum Reißen bringt. Besser wäre eine Lösung mit großer Pressfläche und entsprechend kleinerem Druck. Hier bietet sich eine Konstruktion bestehend aus 2 miteinander verschraubten Scheiben an, zwischen die das noch zur Verfügung stehende Polyestergewebe eingeklemmt werden kann.
Als Scheibenmaterial wurde schwarzes POM-C-Halbzeug mit 40 mm ⌀ ausgewählt, welches mit der Bandsäge und der Hobby-Fräsmaschine bearbeitet wurde.
Eine der Scheiben, Dicke ca. 16 mm, befindet sich im Inneren der Hülle und hat 1 konische, nach oben zeigende zentrische Durchgangsbohrung für den Stock/die Mittelstange des Schirms und 10 Durchgangsbohrungen (⌀ 1,9 mm) zur Aufnahme der 24 mm langen 2,2-mm-Linsenkopf-Blechschrauben.
Die andere Scheibe (Dicke ca. 21 mm) hat eine zentrische Sacklochbohrung für den Stock/die Mittelstange und 10 Durchgangsbohrungen (⌀ 2,2 mm) / Sacklochbohrungen (⌀ 4,0 mm × 10 mm) zur Aufnahme der Blechschrauben/Blechschrauben-Linsenköpfe. Die Außenkante der Scheibenunterseite wurde mit einem Viertelkreisfräser abgerundet. Nachdem das restliche zur Verfügung stehende Hüllengewebe optimal zwischen den beiden Scheiben positioniert war, wurden sie miteinander verschraubt. Das Sackloch wurde nicht mit einer Entwässerungsbohrung versehen, da Hülle und Schirm nach jeder Benutzung getrocknet werden.
Die verschraubten POM-Scheiben gewährleisten eine stabile und dauerhaft belastbare Verbindung zur Übertragung des Regenschirm-Eigengewichtes auf die Hülle, sodass an dieser Stelle keine weiteren Schäden zu erwarten sind.
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